In Kiew haben die Strafverfolgungsbehörden einen Verdächtigen im Mordfall eines 38-jährigen Mannes festgenommen, dessen Leiche auf Straßenbahngleisen im Stadtteil Podilskyj gefunden wurde. Der Täter tötete das Opfer vermutlich aus Eifersucht und aufgrund eines Konflikts mit seinem Mitbewohner.
Der Vorfall ereignete sich am 28. Februar, als gegen 13:00 Uhr die Polizei die Meldung erhielt, dass in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle „Pushcha-Vodytska 1“ eine Leiche mit Anzeichen eines gewaltsamen Todes gefunden worden war. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen, einen 59-jährigen Mann, noch am Tatort fest.
Wie sich im Zuge der Ermittlungen herausstellte, hatte der Festgenommene einen Streit zwischen seinem Mitbewohner und dem Opfer beobachtet. Wütend über die Situation und aus Eifersucht beschloss er, seinem Bekannten einen tödlichen Stich in die Brust zu versetzen. Das Opfer verstarb noch am Tatort.
Der Fall wird als Mord mit Vorsatz eingestuft, und der Festgenommene gilt bereits als Tatverdächtiger. Über die Anwendung von Untersuchungshaft wird derzeit entschieden. Dem Täter drohen bis zu 15 Jahre Haft.

