Die Kiewer Polizei hat die kriminellen Machenschaften eines Unternehmens aufgedeckt, das ohne Genehmigung und die erforderliche Ausrüstung gefährliche Abfälle in der Region Kiew entsorgte. Laut Polizeipressestelle handelt es sich bei den Verdächtigen um den 44-jährigen Geschäftsführer und fünf seiner Mitarbeiter, die Verträge mit staatlichen und privaten Firmen zur Entsorgung giftiger Substanzen abgeschlossen hatten.

Statt einer umweltgerechten Entsorgung wurden gefährliche Abfälle, darunter Quecksilberdampflampen, abgelaufene Medikamente und andere giftige Abfälle, einfach auf gepachtetem Land in der Region vergraben. Experten zufolge sind die Deponien mit Schadstoffen wie Kupfer, Chrom, Zink und Phosphor verseucht. Der Gesamtschaden für den Staat wird auf über 9 Millionen Hrywnja geschätzt.

