In Kiew entlarvten die Strafverfolgungsbehörden eine Betrügerbande, die sich als Mitarbeiter des ukrainischen Sicherheitsdienstes ausgab und von älteren Frauen Geld erpresste, angeblich um deren Herkunft zu „überprüfen“. Der entstandene Schaden belief sich auf über 8,6 Millionen Hrywnja. Die Verdächtigen wurden bereits verwarnt.
Den Ermittlungen zufolge war eines der Opfer eine 62-jährige Frau. Sie erhielt einen Anruf von Unbekannten, die ihr mitteilten, der SBU überprüfe angeblich die Gelder von Bürgern auf mögliche Verbindungen zum Aggressorstaat. Dazu, so die Betrüger, sei es notwendig, alle Ersparnisse zu überweisen, die sie nach der Überprüfung zurückgeben würden.
Der Rentner glaubte den Betrügern und übergab dem sogenannten „Agenten“ über 59.000 US-Dollar und etwa 5.000 Euro. Umgerechnet in Hrywnja entspricht dies über 2,8 Millionen UAH.
Die Strafverfolgungsbehörden stellten fest, dass die Täter mit demselben Schema drei weitere Frauen im Alter von 78, 81 und 88 Jahren betrogen haben. Sie überwiesen jeweils über 1,3 Millionen UAH, 3,1 Millionen UAH bzw. 1,4 Millionen UAH an die Betrüger.
Die Kriminellen transferierten die über eine Kryptowährungsbörse erhaltenen Gelder auf Krypto-Wallets, um die Spuren ihrer Tat zu verwischen. Derzeit laufen die Ermittlungen, und die Strafverfolgungsbehörden ermitteln alle Beteiligten.

