In der Region Wolyn wurde ein groß angelegter Ring für den illegalen Import von Gebrauchtwagen aus Europa aufgedeckt. Die Waren wurden als humanitäre Hilfe für die ukrainischen Streitkräfte getarnt. Organisator der Transaktion war ein 36-jähriger Einwohner von Kowel. Wie die Grenzpolizei Wolyn am 4. Juli 2025 mitteilte, wurde der Fall bereits an das Gericht verwiesen.
Den Ermittlungen zufolge kaufte der Mann systematisch Autos in Polen und anderen EU-Ländern. Um sie in die Ukraine einzuführen, nutzte er die Daten einer gemeinnützigen Stiftung, wodurch er Zollgebühren und Steuern umgehen konnte. In den Dokumenten waren die Fahrzeuge als humanitäre Hilfe für die ukrainischen Streitkräfte deklariert, wurden aber später auf dem ukrainischen Markt gegen Bargeld weiterverkauft.
Im Laufe des Jahres gelang es dem Täter, elf Fahrzeuge im Gesamtwert von über 2,1 Millionen Hrywnja einzuführen. Im Zuge der Ermittlungen dokumentierten Beamte der Wolynischen Grenzschutzbehörde gemeinsam mit Kriminalbeamten des Büros für Wirtschaftssicherheit und Mitarbeitern des SBU einen der Fälle eines Fahrzeugverkaufs.
Bei Durchsuchungen der Wohnung des Verdächtigen sowie auf Parkplätzen entdeckten und beschlagnahmten die Polizeibeamten zwei Fahrzeuge, die sich derzeit in Gewahrsam befinden.
Der Mann wurde gemäß Artikel 201-4 Absatz 1 des ukrainischen Strafgesetzbuches (Warenschmuggel) und Artikel 209 Absatz 1 (Geldwäsche) angeklagt. Die Anklageschrift wurde dem Gericht vorgelegt.

