Das Bezirksgericht Jaworiw der Region Lwiw hat im Fall Nr. 944/6641/25 ein Urteil gefällt, in dem es um einen Soldaten geht, der einem Feldwebel ein Bestechungsgeld in Höhe von 3.000 US-Dollar für dessen Unterstützung bei der unbefugten Aufgabe der Einheit (SZCH) angeboten hat.
Laut Gericht stieg der Angeklagte am 15. September in das Auto eines Ausbilders der Waffenschule und übergab ihm Geld. Anschließend wurde der Kadett von Polizeibeamten festgenommen. Der Ausbilder hatte sich nach dem Bestechungsangebot an die Polizei gewandt. Der Kadett erklärte sein Handeln damit, dass er aufgrund von Knieschmerzen den Wehrdienst vermeiden wolle.
In der Gerichtsverhandlung gestand der Angeklagte seine Schuld und zeigte aufrichtige Reue. Das Gericht wertete alle Beweismittel aus, befand ihn gemäß Artikel 369 Absatz 1 des ukrainischen Strafgesetzbuches für schuldig und verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 2.000 steuerfreien Mindesteinkommen, umgerechnet 34.000 Hrywnja.
Die Bestechungssumme von 3.000 US-Dollar wird nach Rechtskraft des Urteils dem Staat zugerechnet. Gegen das Urteil kann innerhalb von 30 Tagen beim Berufungsgericht Lwiw Berufung eingelegt werden.

