In Mukatschewo sorgte die Geschichte des Einheimischen Anatoli Rjabinin für Aufsehen, der laut dem Journalisten Vitali Glagola bereits seit neun Tagen in einem territorialen Rekrutierungszentrum festgehalten wird, obwohl er Dokumente besitzt, die seinen Status als alleiniger Vormund seiner behinderten Mutter bestätigen.
Den vorliegenden Informationen zufolge wurde der Mann in dieser Zeit zwischen verschiedenen regionalen Rekrutierungszentren und Militäreinheiten hin- und herverlegt. Ryabinin selbst behauptet, ihm sei mit der Meldung eines unerlaubten Verlassens der Einheit gedroht worden.
Gleichzeitig verfügt der Mann über einen Beschluss des Bezirksgerichts Mukatschewo vom 7. November 2023. Aus dem Dokument geht hervor, dass er die einzige Person ist, die seine Mutter, Maria Rjabinina, ständig pflegt.
Die Familie verfügt außerdem über ein Gutachten einer medizinisch-sozialen Expertenkommission, demzufolge die Frau eine Behinderung des Grades II hat und auf ständige externe Betreuung angewiesen ist.
Trotz des Vorhandenseins dieser Dokumente befindet sich der Mann laut dem Journalisten bereits seit neun Tagen im System der regionalen Rekrutierungszentren.
Der Fall wird derzeit von einem Gericht in Mukatschewo geprüft. Auch Unterstützer des Mannes und seiner Familie kamen zum Gerichtsgebäude.
Die Mutter des Mannes richtete einen Videoappell an das Gericht und bat um eine Untersuchung des Falls. Insbesondere ist der Appell an Richter Kaminsky gerichtet, der den Fall verhandelt.

