Die Polizei hat einen Einwohner von Odessa festgenommen, der versucht hatte, sich durch die vorgetäuschte Entlassung eines Soldaten aus gesundheitlichen Gründen zu bereichern. Der Mann hatte versprochen, seine Kontakte zu medizinischem Personal zu nutzen, um Dokumente über die angebliche Verschlechterung des Gesundheitszustands zu erstellen, wie die Pressestelle der Nationalpolizei mitteilte.
Der Betrug wurde im Zuge einer Reihe von Durchsuchungen in mehreren Regionen der Ukraine aufgedeckt. Der Täter wurde festgenommen, als er 5.000 US-Dollar für den versprochenen Schuldenerlass erhielt.
Den Ermittlungen zufolge plante der Betrüger, die nachträgliche Ausstellung von ärztlichen Attesten über die stationäre Behandlung des Soldaten in medizinischen Einrichtungen in Odessa ohne dessen tatsächliche Anwesenheit zu veranlassen. Die Ärzte sollten die angebliche Verschlechterung seines Gesundheitszustandes dokumentieren und die entsprechenden Bescheinigungen ausstellen.
Um den „Klienten“ von der Echtheit seiner Dienste zu überzeugen, schickte der Angeklagte ein Foto eines Auszugs aus einer fiktiven Krankengeschichte. Dies sollte den Soldaten dazu zwingen, den vereinbarten Betrag zu zahlen.
Derzeit laufen Voruntersuchungen, und die Strafverfolgungsbehörden ermitteln alle an dem Betrug beteiligten Personen.

