Am Grenzübergang Palanka-Mayaki-Udobne an der Grenze zu Moldau entdeckten Grenzbeamte den Versuch, eine große Menge nicht deklarierter Devisen aus der Ukraine auszuführen. Dies teilte der staatliche Grenzschutzdienst der Ukraine mit.
Bei der Grenzkontrolle eines Toyota, mit dem ein 35-jähriger Einwohner der Region Odessa das Land verlassen wollte, entdeckten Beamte ein Versteck in den Hohlräumen der Armlehne. Darin hatte der Mann 100.000 Euro und 160.000 US-Dollar nicht deklariert. Zum aktuellen Wechselkurs entspricht dieser Betrag über 11 Millionen Hrywnja.
Nach Feststellung des Verstoßes wurden das Fahrzeug und das Bargeld von Zollbeamten in Odessa noch vor Erlass eines Gerichtsurteils beschlagnahmt. Derzeit läuft eine Untersuchung zur Aufklärung der Umstände und zur Einleitung eines möglichen Strafverfahrens.
Die Grenzbeamten appellieren an die Bürger, die Regeln für den Bargeldtransport über die Grenze zu beachten und weisen darauf hin, dass Beträge über 10.000 Euro (bzw. dem Gegenwert in anderen Währungen) einer obligatorischen schriftlichen Anmeldung bedürfen.

