In Odessa entlarvten Polizeibeamte einen Anwohner, der versuchte, ein ganzes Arsenal an Munition und Sprengstoff zu verkaufen. Der Täter wurde unmittelbar nach der Übergabe der gefährlichen Ware und der Geldübergabe festgenommen.
Die Operation wurde von Ermittlern des Polizeireviers Nr. 3 des Bezirks Odessa, des Polizeireviers Nr. 1 und der SBU-Abteilung der Oblast Odessa durchgeführt. Den Ermittlungen zufolge suchte der 43-jährige Einwohner von Odessa nach Käufern für Granaten und Sprengstoff; der Wert des Arsenals wurde auf 2.000 US-Dollar geschätzt.
Der Mann bot zum Verkauf fünf Kisten mit Handsplittergranaten, vier Zünder, einen selbstgebauten Zünder, zwei selbstgebaute Sprengsätze mit TNT-Ladungen, über 1,4 Kilogramm TNT, Rauchbomben und weitere Munition, darunter Ladungen für Panzerabwehrgranaten.
Er vereinbarte ein Treffen zur Waffenübergabe im Bezirk Chadschibejskyj in Odessa. Nach Erhalt des Geldes wurde der Verdächtige von den Beamten festgenommen. Sie beschlagnahmten Munition, ein Mobiltelefon und illegal erworbenes Geld. Alle beschlagnahmten Gegenstände wurden zur Untersuchung eingeschickt.
Wie die leitende Ermittlerin Tetyana Plahotniuk berichtete, wurde der Mann gemäß Artikel 263 Absatz 1 des Strafgesetzbuches der Ukraine angeklagt – illegaler Erwerb, Transport und Verkauf von Munition ohne die gesetzlich vorgeschriebene Genehmigung.
Das Gericht entschied sich für eine Präventivmaßnahme für den Verdächtigen in Form von Untersuchungshaft mit der Möglichkeit, eine Kaution in Höhe von 266.240 Hrywnja zu hinterlegen.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Festgenommene bereits vorbestraft war – er war zuvor wegen Raubes, Diebstahls, widerrechtlicher Fahrzeugbeschlagnahme und Drogenbesitzes ohne Verkaufsabsicht angeklagt worden. Derzeit prüfen die Strafverfolgungsbehörden die Herkunft der Sprengstoffe und die mögliche Beteiligung weiterer Personen am illegalen Waffenhandel.
Im Falle einer Verurteilung drohen dem Mann bis zu sieben Jahre Haft.

