Ruslan Hupalenko, Kommandeur des 21. Zuges zur Bekämpfung von Unterwassersabotagekräften und -mitteln der ukrainischen Marine, wurde in Odessa zu drei Jahren Haft verurteilt. Der Soldat wurde der systematischen Bestechung und der Legalisierung von durch kriminelle Machenschaften erlangtem Vermögen für schuldig befunden.
Wie aus dem Urteil des Bezirksgerichts Primorje hervorgeht, zwang Gupalenko seit August 2024 seinen Untergebenen, 30 % der Zulagen für Kampfeinsätze vom Personal einzutreiben. Über mehrere Monate erhielt er so mindestens 4.400 US-Dollar in bar und 67.500 Hrywnja per Kartenüberweisung.
Darüber hinaus nutzte der Einheitskommandant am 21. November 2024 einen Teil dieser Gelder, um einen Volkswagen Passat (Baujahr 2012) für 7.800 US-Dollar und 4.200 UAH zu erwerben und ihn anschließend auf seinen Namen umzumelden. Diese Transaktion bildete die Grundlage für die Anklage wegen Geldwäsche.
Während des Prozesses gestand Gupalenko seine Schuld vollumfänglich und schloss eine Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft. Das Gericht berücksichtigte seine aufrichtige Reue, seine Kooperation mit den Ermittlungsbehörden und seine familiären Umstände, insbesondere die schwere Erkrankung seiner Mutter. Gleichzeitig wurde beschlossen, das gesamte Vermögen des Verurteilten einzuziehen und ihm für die nächsten drei Jahre die Ausübung von Führungspositionen zu untersagen.
Gupalenko bleibt bis zur Rechtskraft des Urteils in Haft. Anschließend wird er in die Haftanstalt überführt, in der er seine Strafe verbüßen wird.

