In Sumy wurde ein Fall einer Hantavirus-Infektion bei einem Bewohner eines Privathauses registriert. Ärzte und Epidemiologen ergreifen derzeit die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie, überwachen Kontaktpersonen und ermitteln mögliche Infektionswege. Dies teilte das regionale Zentrum für Krankheitskontrolle und -prävention in Sumy mit.
Experten erklären, dass das Hantavirus eine akute Infektionskrankheit ist, die Blutgefäße, Nieren und Lunge befällt und einen schweren Verlauf nehmen kann. Hauptüberträger des Virus sind Wild- und Hausnager. Eine Ansteckung erfolgt meist beim Reinigen von Kellern, Dachböden oder Hauswirtschaftsräumen, wobei mit Mäuse- und Rattenkot verunreinigter Staub eingeatmet wird.
Das Zentrum für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) betont, dass die Region Sumy zu den Endemiegebieten für Hantavirus-Infektionen zählt. Im Herbst und Winter steigt das Erkrankungsrisiko, da Nagetiere massenhaft in Wohnhäuser eindringen, um Wärme und Nahrung zu finden.
Ärzte raten den Bewohnern der Region dringend, bei der Reinigung von Nichtwohngebäuden besonders vorsichtig zu sein, persönliche Schutzausrüstung zu verwenden, regelmäßig eine Nassreinigung durchzuführen und den Kontakt mit Nagetieren zu vermeiden. Bei grippeähnlichen Symptomen, Schwäche, Fieber oder Muskelschmerzen sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.

