In der Region Ternopil haben die Strafverfolgungsbehörden einen ehemaligen Bankmanager entlarvt, der Zahlungskarten fälschte und diese illegal für seine eigenen Zwecke nutzte. Laut den Ermittlungen erbeutete der Betrüger mehr als eine Million UAH.
Laut der Staatsanwaltschaft der Region Ternopil arbeitete der ehemalige Bankangestellte im Bezirk Chortkiv und nutzte das Vertrauen seiner Kunden aus, indem er ihnen anbot, Kontodaten zu klären oder Kartenpasswörter zu ändern. Unter dem Vorwand der „Neuausstellung“ von Kreditkarten stellte er diese zwar aus, behielt aber Kopien für sich und verwendete die Gelder für seine eigenen Zwecke.
Der Betrüger hob Geld an Geldautomaten ab oder bezahlte damit den Kauf von Waren und Dienstleistungen, wobei er die Opfer über den tatsächlichen Status des Kontos und die Notwendigkeit, die Karte zu sperren, in die Irre führte.
15 Personen wurden durch seine illegalen Handlungen betroffen, und der Gesamtschaden beläuft sich auf über 1 Million 117 Tausend UAH.
Die Staatsanwaltschaft erstattete Anzeige gegen den Verdächtigen wegen Diebstahls, Betrugs und Urkundenfälschung gemäß Artikel 185 Abs. 1–4, Artikel 190 Abs. 2 und Artikel 200 Abs. 1–2 des ukrainischen Strafgesetzbuches. Ihm drohen in allen Fällen bis zu acht Jahre Haft und eine Geldstrafe von 170.000 UAH.

