In Uschhorod sorgt ein Skandal um den Bau des Wohnkomplexes „Uzh Towers“ für Aufsehen. Anwohner und Aktivisten äußern Bedenken hinsichtlich der Rechtmäßigkeit des Projekts und einer möglichen Förderung durch General Jaroslaw Kolesnyk, den Chef der Hauptdirektion der Nationalen Polizei in Transkarpatien.
Laut dem Portal „UA-Reporter“ wurde der Direktor des Bauunternehmens PE „Klimat-Trade“, Stanislav Leppik, wegen einer Straftat verurteilt. Ihm wird vorgeworfen, die Bauarbeiten an der Anlage trotz eines gerichtlichen Baustopps und einer Sperrung des Grundstücks fortgesetzt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Transkarpatien hat gemeinsam mit anderen Strafverfolgungsbehörden eine Zivilklage mit dem Antrag auf Abriss des illegal errichteten Gebäudes eingereicht.
Einigen Quellen zufolge soll General Jaroslaw Kolesnyk in Korruptionsfälle im Zusammenhang mit dem Bau der Uzh Towers verwickelt sein. Ihm wird außerdem vorgeworfen, illegale Bauarbeiten vertuscht und Gelder zweifelhafter Herkunft legalisiert zu haben. Lokale Geschäftsleute beklagen zudem Nötigung, Erpressung und illegale Handlungen durch Kolesnyks Untergebene.
Diese Anschuldigungen haben in der Gesellschaft breite Resonanz gefunden. Anwohner und Aktivisten fordern eine unabhängige Untersuchung der Aktivitäten der regionalen Polizeiführung und der Rechtmäßigkeit des Baus der Uzh Towers. Sie betonen die Wichtigkeit von Transparenz und Rechenschaftspflicht der Strafverfolgungsbehörden sowie die Notwendigkeit, die städtebaulichen Vorschriften einzuhalten.
Die Situation rund um den Wohnkomplex Uzh Towers und die Anschuldigungen gegen General Kolesnyk erfordern eine gründliche Untersuchung durch die zuständigen Behörden, um die Wahrheit ans Licht zu bringen und für Gerechtigkeit zu sorgen.

