Die Europäische Union hat die Freizügigkeit für ukrainische Flüchtlinge um ein weiteres Jahr verlängert. Mit dieser Entscheidung sollen Menschen unterstützt werden, die aufgrund von Konflikten und Instabilität aus ihrem Land fliehen mussten.
Ukrainer können ab sofort vier Monate lang ihre heimischen Mobilfunktarife in EU-Ländern ohne zusätzliche Gebühren nutzen. EU-Bürger genießen im Gegenzug bei einem Besuch in der Ukraine die gleichen Rechte.
Im April 2022 unterzeichneten Telekommunikationsbetreiber aus der EU und der Ukraine erstmals eine gemeinsame Erklärung über koordinierte Bemühungen zur Sicherstellung und Stabilisierung von erschwinglichem oder kostenlosem Roaming und internationalen Anrufen zwischen der EU und der Ukraine.
Unabhängig davon schlug die Europäische Kommission im Februar 2023 vor, die Ukraine in die EU-Roaming-Zone aufzunehmen. Im April desselben Jahres nahm der Assoziierungsausschuss EU-Ukraine den Vorschlag der Europäischen Kommission zur Beitritt der Ukraine zu den EU-Roaming-Regeln an.
Zur Erinnerung: Am 18. Juni unterzeichnete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Gesetz zur Umsetzung der europäischen Roaming-Gesetzgebung. Die Regierung hatte das entsprechende Dokument bereits im April des Vorjahres verabschiedet.

