445 Entscheidungen von medizinisch-sozialen Expertenkommissionen (MSEC) zur Feststellung der Dienstunfähigkeit von Beamten wurden bereits aufgehoben – die meisten davon betreffen Zollbeamte, Steuerbeamte und Staatsanwälte. Dies teilte das Gesundheitsministerium mit, das gemeinsam mit den Strafverfolgungsbehörden eine umfassende Überprüfung der Kommissionsarbeit durchführt.
Insgesamt werden 2.630 Fälle von Beamten aus über 70 staatlichen Stellen überprüft. Das Zentrum für die Beurteilung des Funktionszustands einer Person hat bereits 1.692 Fälle geprüft. Weitere 423 Personen wurden zu zusätzlichen Untersuchungen vorgeladen, um ihre Diagnosen zu klären.
Von den 445 aufgehobenen Bescheiden wurden in 286 Fällen neue erlassen: In 226 Fällen wurde die Behindertengruppe geändert, und in weiteren 60 Fällen wurde die Dauer ihrer Feststellung geändert.
Die meisten fingierten Entscheidungen wurden in folgenden Abteilungen festgestellt:
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Zollbehörde — 810 Fälle, von denen 369 bereits bearbeitet wurden, 129 Entscheidungen wurden aufgehoben und 78 wurden geändert;
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Steuerdienst – 518 Fälle, 291 geprüft, 90 storniert, 64 geändert;
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Staatsanwaltschaft - 448 Fälle, 203 überprüft, 80 eingestellt, in 45 Fällen wurde die Entscheidung geändert, weitere 121 Personen wurden zur erneuten Vernehmung vorgeladen.
Das Gesundheitsministerium versichert, dass die Kontrollen fortgesetzt werden. Ziel ist es, unrechtmäßig erteilte Behindertenstatus aufzudecken und zu annullieren, die Beamte missbrauchen könnten, um Dienstverpflichtungen, Leistungen oder vorzeitigen Ruhestand zu vermeiden.

