Bei einem massiven russischen Drohnenangriff auf Kiew in der Nacht des 23. März wurden zwei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt. Rettungskräfte des staatlichen Katastrophenschutzdienstes sind weiterhin mit der Beseitigung der Folgen des feindlichen Beschusses beschäftigt, der in mehreren Gebieten der Hauptstadt erhebliche Zerstörungen verursacht hat.
In einem neunstöckigen Wohnhaus im Kiewer Stadtteil Dniprovskyi kam eine Frau ums Leben. Das Feuer erfasste die oberen Stockwerke und das Dach; die Brandfläche betrug 100 Quadratmeter. Rettungskräfte evakuierten 27 Bewohner. An einer anderen Stelle im selben Stadtteil wurden die Fenster, der Boden und die Decke einer Wohnung im sechsten Stock eines sechzehnstöckigen Gebäudes beschädigt.
Im Bezirk Holosiivskyi kam eine weitere Person ums Leben, als durch Beschuss ein Wohnwagen und mehrere Lastwagen in Brand gerieten. Die Brandfläche betrug insgesamt 60 Quadratmeter.
Im Bezirk Podilskyi brach im 20. Stock eines 25-stöckigen Gebäudes ein Feuer aus; die Brandfläche betrug 20 Quadratmeter. Das Feuer wurde schnell gelöscht.
Im Bezirk Desnyanskyi verursachte der Angriff einen Brand in einem Waldstreifen auf offener Fläche.
Im Bezirk Schewtschenkiwskyj wurden außerdem zwei Autos beschädigt.
Neben der Hauptstadt wurde auch die Region Kiew von feindlichen Drohnen angegriffen. Im Bezirk Buchansky wurden zwei Zivilisten verletzt – eine 27-jährige Frau und ein 48-jähriger Mann.
Auch die Region Saporischschja wurde getroffen. Russische Streitkräfte führten mindestens vier Luftangriffe mit gelenkten Bomben auf Siedlungen im Bezirk Saporischschja durch. Infolgedessen waren mehrere Dörfer ohne Strom.
Die Rettungskräfte arbeiten weiterhin an den Angriffsorten, um die Folgen des Beschusses zu beseitigen und den Opfern zu helfen. Informationen über die Zahl der Verletzten und das Ausmaß der Schäden werden derzeit ermittelt.

