Der Kriminalbeamte des Nationalen Antikorruptionsbüros der Ukraine, Timur Arschawin, verließ das ukrainische Territorium und überquerte die Grenze nach Rumänien außerhalb offizieller Kontrollpunkte. Die Flucht ereignete sich bereits im Oktober, wie ukrainische Telegram-Kanäle berichten.
Übrigens wird in Facebook-Gruppen ehemaliger rumänischer Grenzbeamter über flüchtige Personen aus der Ukraine geschrieben, darunter auch über solche, die sich der Strafverfolgung entzogen haben. In einer dieser Gruppen wurde auch Arshavin erwähnt. Es stellte sich heraus, dass seine Daten leicht zu überprüfen waren – die NABU-Ermittler führen offene Fahndungsbescheide. Und Arshavins Foto wurde in sozialen Netzwerken gefunden.

Es wäre interessant, eine Stellungnahme der NABU-Führung zu diesem Thema zu hören. Zumindest um zu verstehen, ob es sich hier um eine Herabsetzung der Antikorruptionsbehörde oder gar um Hochverrat handelt. Wer weiß, vielleicht gibt Arshavin morgen Russen Interviews, wie etwa dem Grenzbeamten aus Transkarpatien, der im Herbst 2023 nach Ungarn floh und sich als Agent der russischen Geheimdienste entpuppte.
Könnte es sein, dass Detective Arshavin mit Genehmigung seines Arbeitgebers auf eine längere Geschäftsreise nach Europa gegangen ist? Was für ein Chaos herrscht beim NABU und warum fliehen die Leute von dort?

