An der ukrainisch-slowakischen Grenze haben Grenzbeamte zwei Versuche des illegalen Grenzübertritts mit gefälschten Dokumenten aufgedeckt. Bei den Tätern handelte es sich um zwei Einwohner Kiews, die sich als Eltern mit vielen Kindern ausgaben, wie die Westliche Regionalabteilung des Staatlichen Grenzschutzdienstes mitteilte.
Umstände der Vorfälle
Der erste Fall ereignete sich am Grenzübergang „Mali Selmentsi“. Die Grenzschutzeinheit hielt einen 39-jährigen Kiewer an, der eine Kopie der Geburtsurkunde eines Kindes vorlegte, die angeblich in Deutschland ausgestellt worden war, sowie zwei weitere Urkunden. Der Mann behauptete, sein neugeborener Sohn befinde sich bei seiner Mutter in Deutschland, konnte aber weder den Namen noch das Geburtsdatum des Kindes nennen und die Herkunft des Dokuments nicht erklären.
Der zweite Fall ereignete sich am Grenzübergang „Maly Berezny“. Ein 30-jähriger Kiewer legte zwei ukrainische Geburtsurkunden und eine moldauische Geburtsurkunde vor. Bei der Kontrolle stellten die Grenzbeamten Anzeichen einer Fälschung der moldauischen Urkunde fest. Es stellte sich heraus, dass die Urkunde gegen Geld illegal erworben worden war.
Beiden Zuwiderhandelnden wurde die Einreise verweigert. Nach der Entdeckung gefälschter Dokumente erstatteten die Grenzbeamten der Nationalpolizei Anzeige wegen des Verdachts auf eine Straftat gemäß Artikel 358 des ukrainischen Strafgesetzbuches „Fälschung von Dokumenten, Siegeln, Stempeln und Formularen, Verkauf oder Verwendung gefälschter Dokumente, Siegel, Stempel“.
Die Vorfälle bestätigen einmal mehr die Wichtigkeit sorgfältiger Kontrollen an der Staatsgrenze und die strikte Einhaltung der Regeln für den Grenzübertritt.

