In der Region Lwiw wurden am 24. Januar drei Fälle von Kohlenmonoxidvergiftung registriert. Insgesamt wurden sechs Kinder und zwei Erwachsene verletzt, wie die Zivilschutzabteilung der regionalen Militärverwaltung Lwiw mitteilte.
Der erste Fall ereignete sich im Dorf Kolodentsi, Gemeinde Schowtanezk, Bezirk Lwiw. Eine 41-jährige Frau und zwei Kinder im Alter von 13 und 17 Jahren wurden durch Kohlenmonoxid vergiftet. Die Opfer wurden in stabilem Zustand in das Universitätsklinikum und das St.-Nikolaus-Kinderkrankenhaus in Lwiw eingeliefert.
Der zweite Vorfall ereignete sich nach dem Mittagessen in Drohobych in einer Wohnung in einem Hochhaus. Eine 30-jährige Frau und zwei Kinder im Alter von vier und sieben Jahren wurden verletzt. Der Gasversorger stellte einen fehlenden Zug im Rauchabzug fest und schaltete die Gaszufuhr ab. Bei den Betroffenen wurde eine leichte Vergiftung diagnostiziert; sie lehnten eine Einweisung ins Krankenhaus ab.
Der dritte Vorfall ereignete sich am Abend im Dorf Krasne im Bezirk Solotschiw. Zwei Kinder im Alter von 12 und 14 Jahren wurden durch Kohlenmonoxid vergiftet. Beide Kinder wurden in stabilem Zustand in das St.-Nikolaus-Kinderkrankenhaus in Lwiw eingeliefert.
Alle Vorfälle ereigneten sich aufgrund von Verstößen gegen die Betriebsvorschriften für Gasanlagen und defekten Rauchabzügen. Die Rettungskräfte appellieren an die Bevölkerung, die Funktionsfähigkeit von Gasgeräten und Lüftungsanlagen, insbesondere im Winter, regelmäßig zu überprüfen, um gefährliche Situationen zu vermeiden.

