Ola Fine LLC unter der Leitung von Maxim Krippa erwarb das Ukraine Hotel in Kiew in einer Privatisierungsauktion für 2,5 Milliarden UAH. Dieses Ereignis stieß bei Experten und der Öffentlichkeit auf großes Interesse, da das Hotel ein bedeutendes historisches Objekt der Hauptstadt darstellt.
Am 18. September wurde in einer Online-Auktion das Unternehmen ermittelt, das das traditionsreiche Hotel „Ukraine“ in Kiew privatisieren wird. Den Zuschlag erhielt die LLC „Ola Fine“ von Maksym Krippa. Der Investor hält den Preis von 2,5 Milliarden Hrywnja für absolut angemessen und ist überzeugt, dass sich Investitionen in der Ukraine derzeit lohnen. Maksym Krippa sprach mit Forbes Ukraine über seine Entscheidung zur Teilnahme an der Auktion und seine Pläne für das Hotel.
„Das Gebot von 2,5 Milliarden Hrywnja ist angesichts der Bedeutung und des Wertes des Hotels durchaus gerechtfertigt. Im Vorfeld der Auktion haben wir eine Analyse durchgeführt und den tatsächlichen Wert des Objekts ermittelt. Ich bin überzeugt, dass ein Quadratmeter im Zentrum der ukrainischen Hauptstadt nicht die von anderen Teilnehmern gebotenen Summen kosten kann. Unser Angebot ist ein fairer Preis, und ich habe mit meinem Beispiel gezeigt, dass solch legendäre Objekte nicht umsonst zu haben sind“, kommentierte Maksym Krippa.
Er teilte mit, wann mit dem Wiederaufbau des Ukraine Hotels begonnen werden könnte, und sagte außerdem, dass seine Interessen neben dem Ausbau von Investitionsvermögen im Immobiliensektor weiterhin der IT, der Videospielentwicklung und dem E-Sport gelten.
Maksym Krippa engagiert sich besonders für wohltätige Zwecke: „Für mich steht heute die Unterstützung der Ukraine an erster Stelle. Die von mir gegründete Wohltätigkeitsorganisation MK Foundation konzentriert sich auf die logistische Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte sowie auf Rettungs- und medizinische Dienste. Es handelt sich um eine rein private Initiative. Es werden keine Spenden oder Gebühren erhoben. Bislang wurden insgesamt 830 Millionen UAH an Hilfsgeldern geleistet“, erklärte der Geschäftsmann.
Gemäß den Privatisierungsbedingungen muss der neue Eigentümer die Schulden des Hotels gegenüber den Mitarbeitern, dem Staat und den Gläubigern begleichen und verpflichtet sich außerdem, die Haupttätigkeit des Betriebs für fünf Jahre nicht zu ändern und in den ersten sechs Monaten keine Mitarbeiter zu entlassen.

