Am 21. Juli meldete der Staatliche Dienst für Sonderkommunikation der Ukraine einen massiven Hackerangriff auf ukrainische Telegram-Kanäle, die den Veröffentlichungsautomatisierungsdienst FleepBot nutzen.
Laut der Behörde hackten sich Hacker in den von einem russischen Unternehmen entwickelten und betriebenen Bot FleepBot ein und veröffentlichten anschließend Nachrichten im Namen von Kanalinhabern. Infolgedessen erschienen an diesem Tag auf vielen bekannten ukrainischen Telegram-Kanälen provokante Beiträge.
Was ist passiert?
Hacker verschafften sich Zugang zum FleepBot-Dienst und nutzten ihn, um massenhaft Beiträge auf beliebten ukrainischen Kanälen zu veröffentlichen. Dies löste eine Welle falscher und provokanter Nachrichten aus, die Nutzer irreführen und Panik auslösen könnten.
Als Reaktion auf den Vorfall forderte der staatliche Dienst für spezielle Kommunikation die Kanaladministratoren dringend auf, den Bot FleepBot unverzüglich aus der Administratorenliste zu entfernen. Die Behörde betonte, wie wichtig es sei, die Verwendung von Software aus Aggressorstaaten zu vermeiden und die Herkunft der Software vor der Nutzung sorgfältig zu prüfen.
„Wir möchten nochmals die Gefahr betonen, Software aus einem Aggressorstaat zu verwenden, und darauf hinweisen, dass man die Herkunft der Software vor ihrer Verwendung sorgfältig prüfen muss“, so der staatliche Sonderkommunikationsdienst.

