Im Bezirk Stryi der Region Lwiw meldeten die Strafverfolgungsbehörden einen 28-jährigen Einwohner, der des Betrugs und des unbefugten Eingriffs in Informationssysteme verdächtigt wird. Laut den Ermittlungen soll der Mann mehr als zwei Dutzend Kredite illegal im Namen eines Kriegsveteranen vergeben haben.
Laut Polizeiangaben gewann der Verdächtige das Vertrauen eines 51-jährigen Bekannten, der aufgrund von Verletzungen aus dem Militärdienst entlassen worden war. Unter dem Vorwand, bei Bankgeschäften zu helfen, verschaffte er sich Zugang zum Online-Banking-Konto des Opfers.
Mithilfe dieses Zugangs nahm der Mann 23 Kredite bei verschiedenen Finanzinstituten auf. Die Gesamtsumme der Kredite belief sich auf fast 212.000 Hrywnja. Laut den Ermittlungen veruntreute er die erhaltenen Gelder und verwendete sie für seine eigenen Zwecke.
Das Opfer erfuhr erst von den Schulden, nachdem es von Finanzinstituten Mahnungen über überfällige Zahlungen erhalten hatte. Daraufhin erstattete es Anzeige bei der Polizei.
Im Rahmen der Voruntersuchungen führten die Ermittler die notwendigen Untersuchungen durch und sammelten Beweismittel, die die Grundlage für die Anzeige des Mannes bei der Polizei bildeten. Der Fall wird von Ermittlern des Polizeireviers Stryi unter der Verfahrensleitung der Staatsanwaltschaft Stryi untersucht.
Dem Verdächtigen wird Betrug und unbefugter Eingriff in den Betrieb von Informationssystemen vorgeworfen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu acht Jahre Haft.
Die Voruntersuchung dauert an.

