Die ukrainische Sängerin Iryna Fedyshyn setzte ihren öffentlichen Streit mit dem Sänger Melovin fort und warf ihm Intoleranz aufgrund seiner beleidigenden Äußerungen ihr gegenüber vor. Sie sprach darüber in einem Interview mit Masha Efrosinina und erinnerte an den Aufsehen erregenden Skandal um ihre Ansichten zur LGBT-Community.
Auf die Frage des Moderators nach den Konsequenzen ihrer Äußerungen, in denen sie Homosexualität als Sünde bezeichnete, reagierte Fedyshyn emotional:
„Sieh dir an, wie er geantwortet hat, Maria. Ist das tolerant? Er nannte mich eine Närrin. Und so weiter. Ist das tolerant?“
Es geht hier um die Reaktion der Sängerin Melovin auf Fedyshyns frühere Äußerungen zur Homosexualität. Nach ihrer öffentlichen Kritik an LGBT-Personen bezeichnete Melovin Iryna in den sozialen Medien als „dumm“ und verurteilte ihre Position scharf.
In einem Gespräch mit Efrosinina betonte Iryna Fedyshyn erneut ihre religiöse Haltung:
„Ich bin Christ. Ich lebe nach der Bibel.“.
Die Sängerin äußerte zudem ihre Besorgnis darüber, dass ihrer Meinung nach einige Mitglieder der LGBT-Community anderen ihre sexuelle Orientierung aufzwingen. Konkrete Beispiele nannte sie jedoch nicht.
Der Skandal zwischen Fedyshyn und Melovin brach letztes Jahr aus, als die Sängerin öffentlich ihre Meinung äußerte, homosexuelle Beziehungen seien eine Sünde. Zahlreiche Stars und Aktivisten reagierten umgehend und warfen Fedyshyn Homophobie vor.
Die schärfste Reaktion kam von Melovin, einem offen schwulen Mann und einem der prominentesten Vertreter der LGBT-Community unter ukrainischen Künstlern. Er reagierte emotional auf Irynas Worte, nannte sie „dumm“ und forderte Künstler auf, ihre Verachtung für andere nicht mit Religion zu kaschieren.

