Das ukrainische Kulturministerium hat die Ausstellung von Unterstützungsschreiben für Künstler und Medienschaffende im Wehrpflichtalter für Auslandsreisen ab März 2025 vorübergehend genehmigt. Diese Entscheidung wurde aufgrund zahlreicher Fälle von verspäteter Rückkehr oder völliger Missachtung gesetzlicher Verpflichtungen in der Ukraine getroffen.
Gründe für die Entscheidung
Nach Angaben des Kulturministeriums kehren immer mehr Künstler und Journalisten nach Erhalt von Einladungen zu Auslandsreisen nicht innerhalb der festgelegten Fristen in die Ukraine zurück oder bleiben auf unbestimmte Zeit im Ausland.
„Die Regeln für Künstler und Medienschaffende, die während des Kriegsrechts ins Ausland reisen möchten, müssen präzisiert werden, um Missbrauch zu verhindern“, erklärte das Kulturministerium.
Ab dem 3. März 2025 und bis zur regulatorischen und rechtlichen Klärung dieser Angelegenheit setzt das Ministerium die Ausstellung von Hilfestellungsschreiben an den Staatlichen Grenzschutz der Ukraine im Zusammenhang mit der Ausreise der genannten Personengruppe über die Staatsgrenze aus
Aufgrund von Lücken in der nationalen Gesetzgebung, wie bereits erwähnt, „gab es zahlreiche Fälle, in denen Personen, die vom Staatlichen Grenzschutz die Erlaubnis zur vorübergehenden Ausreise im Rahmen eines Unterstützungsschreibens des Ministeriums erhalten hatten, nicht innerhalb der festgelegten Fristen in die Ukraine zurückkehrten.“.
Berichten zufolge ist das Problem bis heute ungelöst.
Wie das Ministerium mitteilte, wurde derzeit ein Entwurf für Änderungen des Regierungsbeschlusses erarbeitet, der sich in der Phase der ressortübergreifenden Abstimmung befindet.
Die Änderungen sollen die Frage der abschließenden Anforderungen an das Ministerium regeln, um eine Entscheidung über die Ausstellung eines Unterstützungsschreibens an Männer im Wehrpflichtalter zu treffen, die in den Bereichen Kultur, Informationssicherheit, strategische Kommunikation und lineare audiovisuelle Medien arbeiten, für ihre vorübergehende Auslandsreise während des Kriegsrechts.
Dem Ministerium ist die Bedeutung und Notwendigkeit eines ständigen internationalen kulturellen und medialen Austauschs bewusst, und es arbeitet derzeit daran, diese rechtliche Unregelmäßigkeit zu beseitigen.

