Mitarbeiter des CCC kontrollieren Wehrpflichtige, darunter auch Lkw-Fahrer, und stellen ihnen Vorladungen aus. Strafverfolgungsbehörden sowie regionale Rekrutierungs- und Sozialzentren haben damit begonnen, mobile Kontrollposten an den Kontrollpunkten entlang der ukrainischen Staatsgrenze aufzustellen. Dies teilte die Europäische Wirtschaftsvereinigung (EBA) mit.
Mitarbeiter dieser Institutionen führen Dokumentenkontrollen bei Lkw-Fahrern durch, die die Staatsgrenze überqueren, und stellen Vorladungen aus, mit denen sie aufgefordert werden, sich beim CCC und SP zu melden, um ihre Registrierungsdaten zu klären. Darüber hinaus haben die Grenzbeamten die Zone auf 5 km von der Staatsgrenze ausgeweitet, wo sie zusätzliche Kontrollen des Status von mobilisierten Personen durchführen.
Laut EVA führen solche Maßnahmen der Strafverfolgungsbehörden zu zusätzlichen Warteschlangen an der Staatsgrenze, was Panik unter den Mitarbeitern internationaler Transportunternehmen auslöst. Dies erschwert die Logistik und kann zu einem Vertrauensverlust internationaler Kunden sowie zu geringeren Steuer- und Zolleinnahmen für den Staatshaushalt führen.
Es ist zudem schwierig, die Reservierung von wichtigen Fachkräften oder Experten des Unternehmens sicherzustellen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, auch die Reservierung von Mitarbeitern zu gewährleisten, die zwar nicht für das Funktionieren der Wirtschaft des Landes unerlässlich sind, aber aktiv arbeiten und Steuern zahlen. EVA fordert, den Gesetzentwurf Nr. 10449 zur Mobilisierung in seiner jetzigen Fassung ohne entsprechende Änderungen nicht zu verabschieden. Es ist außerdem notwendig, die Möglichkeit eines zusätzlichen Instruments zur Mitarbeiterreservierung zu prüfen und die Situation an den Grenzübergängen zur Ukraine aufmerksam zu beobachten.

