Die Generalmobilmachung und das Kriegsrecht in der Ukraine wurden bis zum 6. August 2025 verlängert. Während dieses Zeitraums können Wehrpflichtige, die aufgrund der Ergebnisse der Musterung als diensttauglich eingestuft werden, Vorladungen erhalten.
Gemäß dem aktualisierten Verfahren, das durch Kabinettsbeschluss Nr. 560 vom 16. Mai 2024 genehmigt wurde, können Vorladungen zugestellt werden durch:
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Vertreter der territorialen Rekrutierungs- und Sozialhilfezentren (TCK und SP);
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Kommunalverwaltungen und Landesverwaltungen;
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Vertreter von Unternehmen und Organisationen an ihren Arbeitsplätzen;
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einzelne Mitarbeiter von Geheimdiensten und der SBU.
Wichtig: Die Zustellung muss persönlich oder per Post erfolgen. Eine Vorladung gilt als zugestellt, wenn:
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Sie haben den Empfang bestätigt;
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Es gibt ein Video von der Zustellung oder der Annahmeverweigerung;
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Es wurde eine Weigerung zur Kommunikation mit einer autorisierten Person protokolliert.
Wann kann man eine Vorladung rechtmäßig ablehnen?
Das Gesetz erlaubt keine Verweigerung ohne triftigen Grund. Es gibt jedoch Situationen, in denen Sie die Vorladung nicht unterschreiben können:
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wenn die Person nicht zum Militärdienst verpflichtet ist;
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wenn die Vorladung an eine andere Person gerichtet ist;
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wenn es von einer nicht autorisierten Person übergeben wird;
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wenn keine Unterschrift oder kein Siegel des CCC und des SP vorhanden ist.
Wichtig: Die Ablehnung kann in einem Bericht vermerkt werden, woraufhin der Fall an die Leitung der CCC weitergeleitet werden kann. Dies kann zu einer Geldbuße wegen Verstoßes gegen die Rechnungslegungsvorschriften führen. Juristen betonen jedoch: Gegen eine solche Geldbuße kann vor Gericht Berufung eingelegt werden.
Vertreter der Polizei oder der einstweiligen Verfügung sind nicht befugt, Vorladungen zuzustellen, betonen die Anwälte. Dies obliegt ausschließlich Vertretern der Zivil- und Strafbehörde oder autorisierten Beamten.

