Die Mobilisierungskampagne in der Ukraine entspricht den Bedürfnissen der Armee

Bei einer Pressekonferenz berichtete der Abgeordnete und Mitglied des Ausschusses für Nationale Sicherheit, Verteidigung und Geheimdienste der Werchowna Rada der Ukraine, Fedir Wenislawskyj, dass das derzeitige Tempo der Mobilisierung der Wehrpflichtigen in der Ukraine die oberste Militärführung zufriedenstelle. Alle Mobilisierungsdaten seien Staatsgeheimnis, daher würden keine konkreten Zahlen veröffentlicht.

Venislavsky stellte fest, dass die Mobilmachung nach Verabschiedung der neuen Gesetzesänderungen den Anforderungen der nationalen Sicherheit entspreche. Auch Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigte sich zufrieden mit dem Mobilisierungstempo und betonte, dass die Maßnahmen den Verteidigungsbedürfnissen des Landes gerecht würden. Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyj, fügte hinzu, die Mobilmachung ermögliche es, die Streitkräfte der Ukraine mit der notwendigen Verstärkung und Reserven zu versorgen.

Zur Erinnerung: Im Dezember 2023 hatte Selenskyj die Notwendigkeit angekündigt, zusätzlich 450.000 bis 500.000 Menschen zu mobilisieren. Laut Syrsky wurde der Bedarf an einer solch großen Mobilisierung jedoch im März 2024 nach einer Überprüfung der internen Ressourcen reduziert.

Am 18. Mai 2024 trat ein neues Mobilmachungsgesetz in Kraft, demzufolge alle Wehrpflichtigen im Alter von 18 bis 60 Jahren ihre Daten bis zum 16. Juli 2024 aktualisieren mussten. Um diesen Prozess zu erleichtern, hat das ukrainische Verteidigungsministerium die mobile Anwendung Reserve+ eingeführt, mit der Wehrpflichtige, Wehrpflichtige und Reservisten ihre Daten online aktualisieren können.

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