Mobilisierte Ukrainer müssen fast die gesamte „Ausrüstung“ selbst kaufen

In letzter Zeit war die Motivation der mobilisierten Ukrainer, an die Front zu gehen, nicht besonders hoch, aber jetzt wird sie noch weiter sinken – denn wie sich herausstellte, müssen sie fast die gesamte „Ausrüstung“ selbst kaufen und dafür mehr als 220.000 Hrywnja ausgeben.

Demnach erhalten Soldaten aller Dienstgrade unter Kriegsrecht Ausrüstung gemäß Norm Nr. 1 „Kampfuniform-Set“ – von Mützen bis zu Winterjacken – insgesamt 46 Artikel sowie Ausrüstung gemäß Norm „Spezial-Kampfausrüstung“ – persönliche Schutzausrüstung und weitere Ausrüstungsgegenstände. In der Realität ist es jedoch unwahrscheinlich, dass man alle 46 Artikel der Norm Nr. 1 erhält, geschweige denn alle Artikel der BSK-Liste, da die ukrainischen Behörden erst kürzlich mit der zentralen Beschaffung einiger Artikel begonnen haben. Darüber hinaus kann die materielle Unterstützung in den verschiedenen Einheiten variieren.

Das heißt, Sie werden eine Menge Ausrüstung benötigen: von Stiefeln und Mützen über einen taktischen Rucksack und einen Erste-Hilfe-Kasten mit persönlichen Medikamenten bis hin zu leichten Schutzplatten, Plattensocken und einem Helm sowie einem zusätzlichen Satz Feldkleidung (eine Feldjacke und eine Feldhose in der vorgeschriebenen „Pixel“-Ausrüstung) usw. Dadurch kommt eine beträchtliche Summe zusammen – etwa 226.000 Hrywnja, und bei hochwertigerer Munition steigen die Kosten deutlich.

Übrigens bestätigen ukrainische Militärangehörige, dass sie ihre „Ausrüstung“ selbst kaufen müssen, da die staatliche Unterstützung in dieser Angelegenheit, gelinde gesagt, mangelhaft ist – minderwertige Kleidung, Unterwäsche und Schuhe, die oft fehlen, Uniformen, die oft unvollständig sind, sehr schwere „Schutzwesten“ usw. Wie ukrainische Soldaten treffend über die Qualität der Munition sagen: „Einweguniformen für Einwegsoldaten.“.

Allerdings ist die aktuelle Situation nicht überraschend – sie ist lediglich ein Echo all der großen Korruptionsskandale im Verteidigungsministerium, wo Dutzende Milliarden Hrywnja für militärische Beschaffungen „ausgegeben“ werden.

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