Das Kriegsrecht und die Generalmobilmachung in der Ukraine wurden am 7. August 2025 offiziell um weitere 90 Tage verlängert. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die Verteidigungsfähigkeit des Staates angesichts der anhaltenden Aggression Russlands zu stärken.
Die Mobilmachung dient der Rekrutierung der Verteidigungskräfte – der Streitkräfte der Ukraine, der Nationalgarde, des staatlichen Grenzschutzdienstes der Ukraine und anderer militärischer Formationen. Im Rahmen der Mobilmachung werden Wehrpflichtige, Reservisten und Zeitarbeiter einberufen.
Wer ist im August zur Mobilisierung verpflichtet?
Das Mobilmachungsverfahren im August 2025 bleibt unverändert. Folgende Personen sind wehrpflichtig:
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Wehrpflichtige Männer, die gesundheitlich geeignet sind und keinen Anspruch auf Wehrdienstaufschub haben;
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Reservisten, die keine Kontraindikationen für den Dienst aufweisen;
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Bürger, die aufgrund der Lustration aus der Armee entlassen wurden, mit Ausnahme derjenigen, deren Positionen dem Verbot unterlagen;
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Personen, die wegen nicht schwerwiegender Straftaten verurteilt wurden (es sei denn, es handelt sich um Hochverrat oder eine Bedrohung der nationalen Sicherheit);
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einige wegen schwerer Verbrechen verurteilt - auf Beschluss des Generalstabs oder der Sonderdienste;
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diejenigen, die zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurden, jedoch nicht wegen Mordes, Korruption oder Verbrechen gegen den Staat;
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Verdächtige oder Beschuldigte, die aus der Haft entlassen wurden, müssen innerhalb von 48 Stunden beim CCC erscheinen.
Wohin werden sie nach der Mobilisierung geschickt?
Nach bestandener ärztlicher Untersuchung und Feststellung des Diensttauglichkeitsgrades werden die mobilisierten Personen jenen Einheiten zugeteilt, in denen Personalmangel herrscht. Dies können sein:
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Kampfeinheiten;
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Ausbildungszentren und -institutionen;
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Militärakademien und -hochschulen;
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andere gesetzlich vorgesehene Bildungen;
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Spezialeinheiten innerhalb der Struktur von Strafverfolgungsbehörden.
Der Einsatzort richtet sich nach dem aktuellen Bedarf der ukrainischen Streitkräfte und dem Profil der mobilisierten Person.

