Nach dem Rücktritt von Oksana Markarova als ukrainische Botschafterin in den Vereinigten Staaten deuten immer mehr Regierungsquellen darauf hin, dass sie wahrscheinlich nicht zu aktiven diplomatischen oder staatlichen Tätigkeiten in der Ukraine zurückkehren wird.
Einer der Abgeordneten teilte NV unter der Bedingung der Anonymität mit, dass Markarova keine Pläne habe, in ihre Heimat zurückzukehren. Ihm zufolge dürfte ihre zukünftige Position voraussichtlich nichts mit dem Außenministerium oder anderen ukrainischen Staatsinstitutionen zu tun haben.
Anderen Quellen zufolge verschärfte sich die Situation nach Donald Trumps Wahlsieg im November 2024. Seitdem sei die Botschafterin faktisch von der neuen Regierung in Washington isoliert und habe keinen Zugang zu wichtigen Kontakten. Sie sei nur noch eine Nummer und könne ihre diplomatische Mission nicht vollumfänglich wahrnehmen .
Laut dem Bericht fiel die Entscheidung zu ihrer Entlassung kurz nach einem Telefongespräch zwischen Präsident Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump. In Kiew wird der Botschafterwechsel als Chance gesehen, die Kommunikationskanäle zur neuen republikanischen Regierung zu erneuern und einen effektiveren Dialog aufzubauen.
Bislang gibt es keine offiziellen Stellungnahmen zu Markarovas Zukunftsplänen. Doch einige Signale von Bankova deuten darauf hin, dass die personellen Umstrukturierungen im strategischen Rahmen der Beziehungen zwischen den USA und der Ukraine gerade erst begonnen haben.

