Nach der SZCH werden Soldaten zu Angriffsbrigaden geschickt

Die stellvertretende Volksabgeordnete Anna Skorokhod erklärte, dass ehemalige Angehörige des Unit Support Service (USS) nach ihrer Rückkehr massenhaft zu Angriffsbrigaden abkommandiert würden, ungeachtet ihrer Ausbildung oder ihres Willens. Laut Skorokhod gleiche diese Praxis einer „Ausspähung“ und mache aus Demobilisierten faktisch „Straftäter“.

„Die Leute kehren ins Gemetzel zurück, und jetzt kann man von der Nordostfront nur noch zu bestimmten Einheiten zurückkehren. Die meisten davon sind Sturmbrigaden. Ich verstehe die Logik nicht“, sagte Skorokhod.

Der Abgeordnete betonte, dass das Gesetz zur Rückkehr aus dem Wehrdienst keine Einschränkungen hinsichtlich der Einheiten vorsehe, zu denen ein Soldat zurückkehren dürfe. Im Gegenteil, laut offiziellen Erklärungen der Behörden nach Verabschiedung des Gesetzes sei die Rückkehr sowohl zur Heimateinheit als auch zu einer anderen Einheit nach Wahl möglich.

Die Realität sah jedoch anders aus. Laut Skorokhod ähnelte die Situation einem System der Zwangsentsendung in die gefährlichsten Frontabschnitte – ohne Wahlmöglichkeit, Vorbereitung und, was am wichtigsten ist, unter Verletzung der staatlichen Versprechen.

Dies ist nicht das erste Anzeichen für Missbrauch im Rahmen von Militärrotationen. Zuvor erreichten uns bereits Informationen aus verschiedenen Regionen, wonach Soldaten ohne Ausbildung und oft ohne angemessene Ausrüstung in Angriffseinsätze geschickt werden.

Vor diesem Hintergrund geben Skorokhods Äußerungen zusätzliche Anlass zur Sorge hinsichtlich der Transparenz des Rotationsprozesses und der Achtung der Rechte des Militärs.

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