Der Vorstand der Oschadbank hat den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden für Finanzen, Oleg Strynzh, vorläufig von der Mitarbeit im Vergabekomitee suspendiert. Diese Entscheidung erfolgte, nachdem die Staatsanwaltschaft des Bezirks Petschersk den Beamten über den Verdacht der Amtspflichtverletzung informiert hatte.
Wie die Bank mitteilte, gilt die Suspendierung für die Dauer der Untersuchung.
Laut Oschadbank wandte sich Strynzha selbst mit einer Erklärung an den Vorstand, in der er darum bat, ihn bis zum Abschluss der Inspektion vorübergehend von der Wahrnehmung seiner Aufgaben im Vergabekomitee zu entbinden.
Der Fall, in dem der Beamte verdächtigt wurde, steht im Zusammenhang mit dem Kauf von Ausrüstung zur Gewährleistung des ununterbrochenen Betriebs von Bankfilialen bei Stromausfällen.
Es geht um den Kauf von Batterien und Wechselrichtern im Wert von 140,9 Millionen Hrywnja.
Die Strafverfolgungsbehörden gehen davon aus, dass bei diesem Beschaffungsvorgang Verstöße begangen wurden, was den Verdacht auf amtliche Fahrlässigkeit aufkommen ließ.
Derzeit wird eine Untersuchung durchgeführt, um alle Umstände im Zusammenhang mit der Beschaffung aufzuklären.

