Die NBU führt ab dem 1. Oktober eine Grenze von 150.000 UAH ein

Ab dem 1. Oktober 2024 wird die Nationalbank der Ukraine (NBU) eine vorübergehende Beschränkung für Karte-zu-Karte-Geldtransfers (P2P und C2C) zwischen Privatpersonen einführen. Sechs Monate lang gilt für ausgehende Überweisungen auf die Karten anderer Personen eine Obergrenze von 150.000 UAH pro Monat. Diese Einschränkung gilt für alle Kundenkonten, die bei derselben Bank eröffnet werden.

Die neuen Regeln wirken sich nicht auf eingehende Überweisungen, deren Anzahl sowie Überweisungen zwischen eigenen Konten des Kunden oder Transaktionen unter Verwendung von IBAN-Daten aus. Die Grenze gilt auch nicht für Freiwillige, die mindestens zwei von der NBU festgelegte Kriterien für Freiwilligenarbeit erfüllen.

Es ist wichtig, dass die Beschränkungen nicht angewendet werden, wenn der Gesamtbetrag der Überweisungen des Kunden 150.000 UAH pro Monat übersteigt, er aber die Transparenz dieser Transaktionen nachweisen kann.

Nach Angaben der NBU werden 98 % der Kunden von diesen Änderungen nicht betroffen sein, da ihre monatlichen Überweisungen in der Regel den angegebenen Betrag nicht überschreiten. Das Limit wurde als vorübergehende Maßnahme zur Bekämpfung von „Drops“ eingeführt – Personen, die ihre Kartenkonten zur Nutzung durch Dritte zur Verfügung stellen, was zum Abfluss erheblicher Gelder führt, etwa 200 Milliarden Griwna pro Jahr.

Dieser Zeitraum von sechs Monaten wird es der NBU ermöglichen, an umfassenden Lösungen zu arbeiten, um die eingeführten Beschränkungen in Zukunft aufzuheben, sofern die Maßnahmen zur Bekämpfung illegaler Finanztransaktionen erfolgreich sind.

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