In Rumänien wurde die Leiche eines ukrainischen Staatsbürgers gefunden, der mit seinem Begleiter illegal die Grenze überquert hatte. Der Leichnam wurde in der Nähe der ukrainischen Grenze entdeckt. Die Polizei ermittelt die Umstände des Todes und fahndet weiterhin nach einem weiteren Mann, mit dem der Verstorbene ebenfalls illegal die Grenze überquert hatte.
Am Samstag, dem 31. August, wurde ein 26-jähriger ukrainischer Staatsbürger mit einer Schusswunde am Kopf im Kreis Botoșani in Nordrumänien tot aufgefunden. Neben ihm fanden die Ermittler eine Jagdwaffe, wie News.ro berichtet.
Berichten zufolge ging gegen 8 Uhr morgens ein Anruf bei den Rettungsdiensten ein. Ein Mann aus der Gemeinde George Enescu in Botoșani meldete, dass sich in seinem Haus ein toter ukrainischer Staatsbürger befinde.
„Polizeibeamte, die zum Tatort gerufen wurden, bestätigten die Angaben: Ein 26-jähriger Mann mit einer Schusswunde am Kopf wurde identifiziert, neben ihm wurde eine Jagdwaffe gefunden. Derzeit wird der Tatort untersucht, um alle Umstände des Vorfalls zu klären“, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf Informationen der Strafverfolgungsbehörden.
Polizeibeamte begaben sich zum Tatort. Es geht um fahrlässige Tötung und Verstoß gegen die Vorschriften zur Aufbewahrung von Waffen. Die Ermittler konnten feststellen, dass sich der Getötete bereits seit mehreren Tagen im Land aufhielt. Er hatte die Grenze illegal zusammen mit einem anderen Ukrainer überquert, und die beiden sollen zusammengelebt haben. Der Aufenthaltsort des zweiten Mannes ist derzeit unbekannt. Auch geht aus der Veröffentlichung nicht hervor, ob er in die Ermittlungen einbezogen ist.
Wir erinnern daran, dass vor Kurzem in Rumänien, nahe dem Dorf Pufesti in der Region Vrancea, ein Reisebus mit 59 Fahrgästen umkippte. 50 der Passagiere waren ukrainische Staatsbürger. Neun Ukrainer erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden konsularisch versorgt und setzten ihre Reise anschließend in einem anderen Fahrzeug fort.

