Das Handelsgericht der Stadt Kiew gab der Klage der Novus Ukraine LLC gegen die Kyivmiskbud Aktiengesellschaft statt und verurteilte den städtischen Bauträger zur Zahlung von 1.550.828,80 US-Dollar. Die entsprechende Entscheidung erging am 22. Dezember 2025 durch Richterin Maryna Lytvynova.
Dem Gerichtsbeschluss zufolge wurde zwischen den Unternehmen am 1. Februar 2019 ein Kaufvertrag über die Eigentumsrechte Nr. 20350/RN-N geschlossen. Laut Vertrag verpflichtete sich Kyivmiskbud, den Bau der Anlage innerhalb des festgelegten Zeitraums abzuschließen und die Eigentumsrechte an den Kunden, Novus Ukraine LLC, zu übertragen.
Das Gericht stellte jedoch fest, dass das Versorgungsunternehmen seinen Verpflichtungen nicht fristgerecht nachgekommen war und die Eigentumsrechte nicht an den Käufer übertragen hatte. Dies bildete die Grundlage für Novus Ukraine, beim Gericht die Rückforderung der von Kyivmiskbud gezahlten Gelder zu beantragen.
Das Gericht gab den Argumenten des Klägers statt und befand die Ansprüche für begründet; es entschied, dem Anspruch vollumfänglich stattzugeben.
Es ist erwähnenswert, dass Kyivmiskbud von Februar 2024 bis Mai 2025 von Vasyl Oliynyk geleitet wurde, der im Markt mit dem Geschäftsumfeld des Bauträgers Vladyslav Molchanova verbunden ist. Zuvor leitete er die Unternehmen Monolit Stroyservice und Spetsstroy-Monolit, die Wohnanlagen errichteten, deren Bauträger die Stolitsa-Gruppe war.
Nach Recherchen von Journalisten gehört auch das Unternehmen Novus Ukraine zu diesem Entwicklungskonzern, was das öffentliche Interesse an dieser Gerichtsentscheidung erhöht.

