Am 20. Juli fand in Kiew die Abschlusszeremonie des 15. Internationalen Filmfestivals von Odessa (OMF) statt, bei der die diesjährigen Gewinner bekanntgegeben wurden.
Aufgrund einer großangelegten Invasion wurde das Festival von Odessa nach Kiew verlegt, was die Organisatoren jedoch nicht daran hinderte, die Veranstaltung auf hohem Niveau durchzuführen. Die Namen der Preisträger wurden auf der Instagram-Seite des OIFF veröffentlicht.
Bester europäischer Film und weitere Auszeichnungen
Die Hauptauszeichnung für den „Besten europäischen Film“ ging an den Film „Fast nichts“ des polnischen Regisseurs Grzegorz Dembowski.
Weitere wichtige Auszeichnungen:
- Die „Zweite Besondere Erwähnung“ ging an den norwegischen Film „Sex“ unter der Regie von Dag Johan Haugerud.
- Die Auszeichnung „Special Mention“ ging an den Film „Blueberry Dreams“ unter der Regie von Elena Mikaberidze.
- Der FIPRESCI-Preis des Internationalen Verbandes der Kameraleute wurde dem ukrainischen Dokumentarfilm „Peruns Pfeife“ unter der Regie von Jewhen Mazurenko verliehen.
- Bester Dokumentarfilm : „Glyadelov“ von Ksenia Kravtsova.
- Bester Spielfilm : „Gray Bees“ von Dmitry Moiseyev.
Besondere Erwähnungen und Musikpreise:
- „Erste besondere Erwähnung“ : der Film „Sauerstoffstation“ von Ivan Tymchenko.
- „Zweite besondere Erwähnung“ : der Film „Yasa“ unter der Regie von Serhij Masloboyschtschikow.
- Preis für die beste Musik : der Film „Oxygen Station“.
Eine feierliche Zeremonie und prominente Gäste
An der feierlichen Abschlusszeremonie nahmen zahlreiche ukrainische Prominente teil, darunter die Schauspieler Olga Sumska, Iryna Kudashova, Taras Tsymbalyuk, Ostap Stupka und andere. Die Veranstaltung zeichnete sich durch mitreißende Darbietungen und eine festliche Atmosphäre aus und unterstrich die Bedeutung des ukrainischen Kinos im globalen Kontext.

