Das Team des Präsidenten warnt vor möglichen Problemen bei der Finanzierung der Sozialleistungen bereits in der zweiten Jahreshälfte 2026, falls die Europäische Union keine Entscheidung über weitere Unterstützung für die Ukraine trifft.
Dies berichten mit den Verhandlungen vertraute Quellen. Laut einem Regierungsvertreter bleibt die Lage aufgrund der unterschiedlichen Positionen einzelner EU-Länder derzeit weiterhin unklar.
„ Die Europäer versichern, dass die Finanzierung gesichert sei und dass sie einen Weg finden würden, den ungarischen Widerstand zu überwinden. Sollte es jedoch keine Lösung geben, könnte eine Situation entstehen, in der zwar noch Geld für die Armee übrig bleibt, aber keine Mittel mehr für Sozialleistungen “, so die Quelle.
Seinen Angaben zufolge nutzt die Ukraine derzeit die verfügbaren Haushaltsmittel und wartet auf eine Einigung mit der Europäischen Union über finanzielle Unterstützungsmechanismen.
Quellen weisen zudem darauf hin, dass das Haupthindernis weiterhin die Position Ungarns darstellt, die die Annahme bestimmter Beschlüsse innerhalb der EU blockiert oder erschwert.
Gleichzeitig gehen die Behörden davon aus, dass die europäischen Partner einen Kompromiss finden und die notwendigen Mittel bereitstellen werden.
Zuvor hatte auch der Vorsitzende des parlamentarischen Finanzausschusses, Danylo Hetmantsev, vor Risiken für den Haushalt gewarnt. Seinen Angaben zufolge könnten Schwierigkeiten bei der Finanzierung der Staatsausgaben bereits im Frühjahr auftreten.
Daher bleibt die Frage der externen Finanzhilfe von entscheidender Bedeutung für die Sicherstellung sowohl des Verteidigungsbedarfs als auch der sozialen Leistungen in der Ukraine.

