Ukrposhta führt ab 2026 neue Regeln für die Abwicklung internationaler Sendungen ein. Die Änderungen betreffen die Zollanmeldung, die Angabe des Warenwerts und die Anforderungen an die Verpackung von Paketen.
Das Unternehmen erklärt, dass die Aktualisierung damit zusammenhängt, die Verfahren an internationale Poststandards anzupassen und die Kontrollen durch die Zollbehörden anderer Länder zu verstärken.
Eine der wichtigsten Neuerungen war die obligatorische, detaillierte Ausfüllung der Zollanmeldung. Absender müssen jeden einzelnen Gegenstand im Paket genau beschreiben und allgemeine Formulierungen vermeiden. Unvollständige oder fehlerhafte Angaben können zu Verzögerungen bei der Sendung oder zu zusätzlichen Zollkontrollen führen.
Die Anforderungen an die Wertangabe von Investitionen wurden verschärft. Künftig muss der tatsächliche geschätzte Warenwert angegeben werden. Eine zu niedrige Wertangabe kann zur Rücksendung oder Einbehaltung des Pakets durch den Zoll führen. Für bestimmte Warengruppen, insbesondere Elektronikartikel, Kosmetika und Lebensmittel, gelten zusätzliche Beschränkungen.
Auch die Verpackungsrichtlinien haben sich geändert. Pakete müssen nun höhere Anforderungen an Stabilität und Schutz während des Transports erfüllen. Bei Nichteinhaltung dieser Anforderungen können die Mitarbeiter der Filiale die Annahme der Sendung verweigern.
Ukrposhta merkt an, dass die neuen Regeln darauf abzielen, die Zollverfahren zu beschleunigen, die Zahl der Rücksendungen zu reduzieren und die Sicherheit des internationalen Transports zu erhöhen.

