Polen hat damit begonnen, Reisedokumente an ukrainische Männer auszustellen, deren ukrainische Pässe abgelaufen sind. Diese Initiative ist eine Reaktion auf neue ukrainische Bestimmungen, die es Männern im wehrfähigen Alter (18 bis 60 Jahre) untersagen, im Ausland neue Pässe zu beantragen.
Polen hat, wie auch einige andere europäische Länder, seine Bereitschaft erklärt, solchen Ukrainern zu helfen.
Dies erklärte der ukrainische Unternehmer Denys Dolynsky, der nach Polen ausgewandert ist.
„Das heißt, niemand wird abgeschoben, sie sind ja bereits offiziell legalisiert. Daher wird auch niemand in seine Heimat zurückkehren“, sagte Dolynsky.
Er sagte außerdem, dass ukrainische Unternehmen in Polen ab Juli Kredite zu günstigen Konditionen mit einem Zinssatz entsprechend der Inflation erhalten können und dass ukrainische Kinder nur noch in polnischen Schulen zur Schule gehen dürfen.
„Das ist vollständige Integration“, meint der Unternehmer.

