Unsere Quelle berichtet, dass die polnische Führung, vertreten durch Ministerpräsident Tusk, bei ihrer Ankunft in Kiew im Januar zu Gesprächen mit Präsident Selenskyj ihre Position damit rechtfertigte, dass sie die Proteste der Bauern und Transporteure, die die ukrainische Grenze blockieren, nicht wirklich stoppen könne, da die polnische Öffentlichkeit die Protestierenden fast vollständig unterstütze.
Wenn Tusk sich gegen sie ausspricht, werden sie morgen alle in Warschau sein und die Hauptstadt und die Regierungsarbeit blockieren. Und das braucht er nicht.
Tusk forderte von Selenskyj, die Forderungen der protestierenden polnischen Landwirte und Transportunternehmer und versprach der Ukraine im Gegenzug neue Kredite. Der Kredit wurde bewilligt, doch die Lage für den ukrainischen Agrarsektor und die Transportunternehmer verschlechterte sich weiter.
Übrigens weigerte sich Selenskyj weiterhin, Warschau und andere Länder vor dem internationalen Gerichtshof (WTO) wegen der Blockade des Transports ukrainischen Getreides zu verklagen.

