Am 5. Juli traf sich General Popko, Chef der Kiewer Stadtmilitärverwaltung, mit den Leitern der städtischen Behörden. Bei dem Treffen wurde die Frage der Mobilisierung von Wehrpflichtigen erörtert, die nicht für kritische Infrastrukturbetriebe vorgesehen sind.
Laut Insidern wies General Popko an, Listen aller Kiewer Einwohner vorzulegen, die nicht zum Militärdienst eingezogen wurden. Vorläufigen Angaben zufolge handelt es sich um über 7.000 Personen.
Es wird davon ausgegangen, dass all diese Personen bis zum 12. August mobilisiert sein werden. Ab diesem Datum soll gemäß den neuen Bestimmungen eine erneute Verschiebung der Mobilmachung in Kraft treten.
Es wird darauf hingewiesen, dass bereits Listen der zur Mobilmachung verpflichteten Wehrpflichtigen erstellt werden.
Wichtig! Für diejenigen, die ihre Daten bereits beim Wehrdienstamt aktualisiert haben und über eine gültige Aufschiebung verfügen, werden ebenfalls Vorladungen zum Wehrdienst vorbereitet.
Eine offizielle Bestätigung dieser Information durch die Militärverwaltung der Stadt Kiew liegt noch nicht vor.

