Präsidentschaftswahlen verschoben: Die Ukraine wartet auf einen gerechten Frieden

Die Werchowna Rada der Ukraine verabschiedete die Resolution Nr. 13041 „Zur Unterstützung der Demokratie in der Ukraine unter den Bedingungen der russischen Aggression“, in der die Unmöglichkeit der Durchführung von Wahlen während des Kriegsrechts bestätigt wird. Das Dokument wurde von 268 Abgeordneten unterstützt.

Dies teilte der Volksabgeordnete Jaroslaw Schelesnjak mit.

Am 26. Februar verabschiedete die Werchowna Rada der Ukraine die Resolution Nr. 13041 „Zur Unterstützung der Demokratie in der Ukraine angesichts der russischen Aggression“. Am Vortag war die Abstimmung über dieses Dokument gescheitert, doch heute wurde es von 268 Abgeordneten unterstützt.

Im Resolutionstext erklärt das Parlament, dass der Hauptgrund für die Unmöglichkeit der Durchführung von Wahlen in der Ukraine die bewaffnete Aggression der Russischen Föderation sei. Das Dokument führt Folgendes aus:

  • Putin trägt die Verantwortung dafür, dass es unmöglich ist, in der Ukraine freie, transparente und demokratische Wahlen unter Beteiligung internationaler Beobachter zu organisieren.
  • Das Kriegsrecht erlaubt keine Wahlen gemäß der Verfassung, und erst nach Kriegsende werden sie möglich sein.
  • Die Ukraine wird als demokratisches Land nach der Sicherstellung eines gerechten und nachhaltigen Friedens Präsidentschaftswahlen abhalten – diese Entscheidung wird von der Werchowna Rada getroffen.
  • Das Mandat von Wolodymyr Selenskyj ist nicht überprüfbar. Das Parlament erinnert daran, dass er in freien und demokratischen Wahlen gewählt wurde und seine Befugnisse bis zum Amtsantritt des neu gewählten Präsidenten gemäß der Verfassung andauern werden.

Das Dokument verdeutlicht die Position der Ukraine: Die Abhaltung von Wahlen ist derzeit unmöglich, und ein stabiler Frieden ist die wichtigste Voraussetzung für deren Organisation.

Der Rat rief die internationale Gemeinschaft außerdem dazu auf, ihre Anstrengungen zu bündeln, um den Sieg der Ukraine zu erreichen und einen gerechten Frieden zu schaffen, der die Wiederherstellung eines normalen demokratischen Lebens, einschließlich des Wahlprozesses, ermöglicht.

Diese Resolution hat sowohl innen- als auch außenpolitische Bedeutung. Sie bringt die einheitliche Position der ukrainischen Behörden zur Unmöglichkeit von Wahlen während des Kriegsrechts zum Ausdruck und unterstreicht gleichzeitig ihr Bekenntnis zu demokratischen Prinzipien. Sie ist zudem eine Reaktion auf Diskussionen im Land und Äußerungen westlicher Partner zur Möglichkeit von Wahlen selbst in Kriegszeiten.

Das Parlament betonte, dass die Ukraine nach dem Ende der Kampfhandlungen unverzüglich die demokratischen Verfahren, einschließlich der Wahlen, gemäß internationalen Standards wieder aufnehmen werde.

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