Die Vereinten Nationen mussten aufgrund der US-Entscheidung, die Mittel für internationale Hilfe zu kürzen, einige ihrer humanitären Programme in der Ukraine aussetzen. Laut UN-Generalsekretär António Guterres hat die Regierung von US-Präsident Donald Trump beschlossen, die Ausgaben für internationale Initiativen zu reduzieren, was zur Aussetzung einiger wichtiger Projekte, insbesondere der Bargeldhilfe für Ukrainer, geführt hat. Dieses Hilfsprogramm wurde von rund einer Million Menschen in Krisenregionen der Ukraine in Anspruch genommen.
Guterres erklärte, die Kürzung der Finanzmittel widerspreche den Interessen der USA, da sie die Stabilität in der Ukraine gefährden könne, wo humanitäre Hilfe für viele vom Krieg gezeichnete Bürger überlebenswichtig sei. Der UN-Generalsekretär äußerte die Hoffnung, dass die Entscheidung überprüft und die internationale Hilfe wieder aufgenommen werde.
Washington begründete seine Entscheidung mit einer Überprüfung der Entwicklungshilfe, die den nationalen Interessen der USA entsprechen müsse. Außenminister Marco Rubio merkte an, die USA sollten ihre Unterstützung auf die Erreichung ihrer eigenen strategischen Ziele konzentrieren, was auch die Kürzung der Mittel für humanitäre Initiativen zur Folge hatte.
Auch die von der US-amerikanischen Behörde für internationale Entwicklung (USAID) finanzierten Programme sind nun von Kürzungen betroffen. Das bedeutet, dass Ukrainer, die im Rahmen dieser Initiativen finanzielle Unterstützung erhalten haben, vorübergehend keine Zahlungen mehr erhalten. Weitere Hilfen hängen davon ab, ob Washington diese Entscheidung überdenken oder andere Geber für die Finanzierung humanitärer Programme gewinnen kann.

