Am 10. Februar gedenken orthodoxe Gläubige gemäß dem neuen Kirchenkalender des Mönchs Prokhor, des Wundertäters von Kiew-Petschersk, und ehren die wundertätige Ikone der Muttergottes „Feuergleich“. Dieser Tag wird „Prokhor der Frühling“ genannt, da er mit volkstümlichen Bräuchen zum Frühlingsbeginn verbunden ist.
Kirchenfeiertag im neuen Stil
An diesem Tag gedenken orthodoxe Christen Prochor dem Schwan, einem Mönch des Kiewer Höhlenklosters aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Er wurde Schwan genannt, weil er Brot aus Quinoa backte. Der Legende nach wurde durch Prochors Segen bitteres Brot süß und Asche zu Salz.
Prochorus war bekannt für seine Bescheidenheit, Frömmigkeit und seine Hilfe für Bedürftige, und nach seinem Tod wurde er heiliggesprochen.
Ikone der Mutter Gottes „feuerähnlich“
Die Geschichte dieser Ikone, die im Jahr 598 entstand, ist bis heute ein Rätsel. Ihre Besonderheit liegt in der roten Farbe der Kleider der Jungfrau Maria, die das Blut Christi symbolisiert. Das Bild gilt als wundertätig – Menschen wenden sich ihm mit Gebeten um Heilung, Schutz vor Unglück und Frieden zu.
Traditionen und Zeichen auf Prokhor Vesnyany
- Schilder:
- "Prokhor kam – der Frühling blickte in den Hof.".
- Wenn der Frost an diesem Tag anhält, wird es im März warm sein.
- Was kann getan werden?
- Bete beim Symbol des „Feuerblicks“ um Heilung, Frieden und Hilfe in schwierigen Lebenslagen.
- Versöhne dich mit deinen Angehörigen, begib dich in Therapie.
- Was man nicht tun sollte:
- Lügen können einem Ärger einbringen.
- Eine laute Feier oder eine Hochzeit – diese Vorzeichen deuten auf eine unglückliche Ehe hin.
Engelstag
Am 10. Februar werden Geburtstage von Personen mit folgenden Namen gefeiert:
- Nach der neuen Reihenfolge: Prokhor, Galina, Anna, Vasyl, Ivan, Luka, Peter.
- Nach altem Stil: Ephraim, Olga, Georg, Ignatius, Fedor.
Nach dem julianischen Kalender wird an diesem Tag der Gedenktag der Heiligen Ephraim des Syrers, Ephraim von Kiew-Petschersk und Ephraim von Ugrin begangen.

