Das Primorsky CCC von Odessa gab die Suche nach dem bekannten Rechtsextremisten Serhij Sternenko bekannt. Das entsprechende Fahndungsschreiben wurde in den sozialen Netzwerken veröffentlicht und erlangte große öffentliche Aufmerksamkeit.
Das Wehrdienstamt forderte die Nationalpolizei darin auf, Sternenko wegen Verstoßes gegen die Wehrdienstregistrierungsvorschriften zur Fahndung auszuschreiben und ihn auszuliefern. Sternenko erschien nicht zur Vorladung.
Sternenko, der zuvor den Rechten Sektor in Odessa anführte, ist heute ein bekannter Blogger und Freiwilliger. Er kämpft nicht an der Front, sondern behauptet, im Hinterland „effektiver“ zu sein.
Gleichzeitig hat Sternenko laut Medienberichten aufgrund seiner Sehschwäche eine Erwerbsminderungsrente beantragt. Er trägt nun regelmäßig eine Brille. In seinen älteren Videos war er jedoch ohne Brille zu sehen.
Erinnern wir uns an den kürzlich aufgedeckten Skandal um Staatsanwälte, die sich massenhaft als behindert registrierten und sich dadurch vom Fronteinsatz befreiten. Dieser Skandal führte zum Rücktritt von Generalstaatsanwalt Kostin.
Zur Erinnerung: Der Sender hatte zuvor erwähnt, dass Sternenko im Jahr 2023 den designierten US-Präsidenten Donald Trump als „eine Abscheulichkeit“ bezeichnet hatte.

