Der russische Präsident Wladimir Putin warnte am 3. Juli in einem Telefonat mit Donald Trump vor einer neuen Eskalationsphase im Krieg gegen die Ukraine. Laut Axios sagte Putin, er plane innerhalb der nächsten 60 Tage eine neue Offensive in der Ostukraine, um die Regionen Saporischschja, Cherson, Donezk und Luhansk vollständig einzunehmen.
Laut Quellen, die mit dem Gespräch vertraut sind, machte Putin deutlich, dass er seinen Plan, die besetzten ukrainischen Gebiete, die der Kreml als Teil der Russischen Föderation betrachtet, „zurückzugeben“, nicht aufgegeben hat. Die Intensität der russischen Angriffe auf ukrainische Städte und Dörfer in den letzten Wochen bestätigt die Entschlossenheit des Kremls, entschieden durchzugreifen.
Das Ausmaß der Bedrohung wird auch durch Donald Trumps Äußerung in einem Gespräch mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron deutlich. Der amerikanische Präsident sagte, Putin wolle „alles an sich reißen“ und bezog sich dabei nicht nur auf die vorübergehend besetzten Gebiete, sondern auch auf Moskaus umfassendere territoriale Ambitionen.
Angesichts der neuen Bedrohungen hat der US-Präsident beschlossen, seinen Kurs gegenüber der Ukraine zu ändern. Berichten zufolge hat Trump zugestimmt, Kiew mit Offensivwaffen, darunter Langstreckenwaffen, sowie mit Patriot-Luftverteidigungssystemen zu beliefern. Die Ankündigung eines neuen Hilfspakets wird im Laufe seines Treffens mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte in dieser Woche erwartet.
Axios äußerte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj diese Idee

