Putin bot Trump Frieden im Austausch für den Donbas an

Der russische Präsident Wladimir Putin hat der Regierung von Donald Trump einen Vorschlag für einen Waffenstillstand in der Ukraine übergeben, der bedeutende territoriale Zugeständnisse von Kiew beinhalten würde, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf europäische und ukrainische Beamte.

Laut dem Bericht sieht der russische Plan die Übergabe des östlichen Teils des Landes, einschließlich des Donbass, an die Ukraine unter russische Kontrolle vor – ohne jegliche Verpflichtungen seitens Moskau, außer dem Versprechen, die Kampfhandlungen einzustellen. Putin unterbreitete diesen Vorschlag dem US-Sondergesandten Steve Witkoff bei einem Treffen in Moskau, woraufhin intensive diplomatische Konsultationen und Bemühungen um eine Klärung der Details folgten.

Europäische und ukrainische Beamte, die im Laufe der Woche von Trump und Witkoff unterrichtet wurden, äußerten Bedenken, dass der Kreml die Initiative ausschließlich dazu nutzen könnte, neue US-Sanktionen und Zölle zu umgehen.

Trump sagte, das Angebot sei „verlockend genug“, um ein Treffen mit Putin für nächste Woche zu vereinbaren. des WSJ merken an, dass der Plan des Kremls eine Ablehnung früherer Forderungen nach Kontrolle über die gesamte Frontlinie signalisiert, doch herrscht weiterhin Unsicherheit hinsichtlich der südlichen Regionen – Teile der Regionen Saporischschja und Cherson, wo ebenfalls russische Truppen Stellungen halten.

Laut Witkoff besteht der Plan aus zwei Phasen: Zuerst zieht die Ukraine ihre Truppen aus Donezk ab, wodurch die Frontlinie eingefroren wird, und dann einigen sich Putin und Trump auf einen endgültigen Friedensvertrag, der mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj besprochen wird.

Kiew erklärte, man habe keinen der Vorschläge abgelehnt, betonte aber, dass ein vollständiger Waffenstillstand eine notwendige Bedingung für Verhandlungen sei. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Caroline Levitt, hob hervor, dass Trump und sein Team mit Partnern in der Ukraine und in Europa „mögliche Wege zum Frieden“ erörterten, vermied es jedoch, Einzelheiten zu kommentieren.

Gleichzeitig verbietet die ukrainische Verfassung dem Präsidenten, einseitig Entscheidungen über Gebietsveränderungen zu treffen. Selenskyj hatte zuvor erklärt, dass territoriale Fragen erst nach einer bedingungslosen Einstellung der Kampfhandlungen durch Russland erörtert werden könnten.

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