Der russische Diktator Wladimir Putin erklärte, die Wiederaufnahme der Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine sei „unvermeidlich“ und Frieden werde in Zukunft definitiv eintreten. Diese Aussage traf er in einem Interview mit dem russischen Propagandisten Pawel Sarubin.
„Die Versöhnung mit der Ukraine ist unausweichlich, es ist nur eine Frage der Zeit. Mir scheint sie unausweichlich, trotz all der Tragödien, die wir jetzt erleben“, sagte Putin.
Diese Worte fielen vor dem Hintergrund seiner Ankündigung einer dreitägigen „Waffenruhe“ bis zum 9. Mai – ein weiterer Versuch des Kremls, den Anschein von Frieden zu erwecken. Die ukrainische Seite wies diese Initiative jedoch zurück. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte öffentlich, ein echter Waffenstillstand sei nicht innerhalb weniger Tage zu erreichen, und schlug stattdessen einen umfassenden 30-tägigen Waffenstillstand vor.
Die Erfahrungen mit früheren „Waffenstillständen“, insbesondere dem sogenannten „Osterwaffenstillstand“, haben hingegen den Zynismus des Kremls aufgezeigt – laut offiziellen Angaben hat Russland damals mehr als 3.000 Mal gegen die Abkommen verstoßen und den Raketen- und Artilleriebeschuss fortgesetzt.
Analysten sehen Putins aktuelle Äußerungen als Informations- und Propagandamanöver, das nichts mit einem echten Friedenswunsch zu tun hat. Während Russland täglich ukrainische Städte angreift, klingen die Worte des russischen Präsidenten nicht nach einer Friedensinitiative, sondern nach dem Versuch, der Ukraine unter dem Deckmantel des „Friedens“ eine Niederlage aufzuzwingen.

