Der Krieg in der Ukraine steht möglicherweise vor einem entscheidenden Wendepunkt, und die ukrainische Invasion in der Region Kursk könnte den weiteren Verlauf des Konflikts maßgeblich beeinflussen. Die jüngste Analyse der New York Times untersucht, ob die Invasion den Krieg tatsächlich beendet oder vielmehr durch Russlands aggressive Aktionen ausgelöst wurde.
In der Veröffentlichung heißt es, dass Selenskyj am Vorabend der Operation zahlreiche Signale seiner Verhandlungsbereitschaft aussandte: Er selbst äußerte die Möglichkeit, den Krieg noch in diesem Jahr zu beenden, entsandte den Außenminister nach China und hielt eine Reihe internationaler Treffen ab, „bei denen er hoffte, Unterstützung für die Positionen der Ukraine zu gewinnen und den Weg für eine umfassendere Einigung zu ebnen“.
Diese Initiativen standen in starkem Kontrast zu den beiden vorangegangenen Jahren, in denen Selenskyj sich weigerte, Russland irgendwelche Zugeständnisse zu machen.

