Im Kiewer Stadtbezirk Holosijiwskyj waren nach einem Raketenangriff der russischen Armee, der die Fernwärmeleitung beschädigte, mehr als 600 Wohnhäuser, Dutzende soziale Einrichtungen und Krankenhäuser ohne Heizung. Das Ausmaß des Problems bestätigte der Kiewer Bürgermeister Witali Klitschko.
- Folgendes blieb ungeheizt:
- 630 Wohngebäude;
- 16 Krankenhäuser;
- 17 Schulen;
- 13 Kindergärten.
Die städtischen Dienste haben umgehend mit der Beseitigung der Folgen begonnen. Die Teams von Kyivteploenergo haben bereits mit den Reparaturarbeiten begonnen, es ist aber noch nicht bekannt, wann die Heizung vollständig wiederhergestellt sein wird.
Verletzte und Tote:
- Laut Klitschko gab es keine Todesopfer, aber sieben Personen wurden verletzt, vier davon mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.
- Der Katastrophenschutzdienst des Bundesstaates (SES) meldete jedoch einen Todesfall infolge des Angriffs.
Dieser Angriff verdeutlichte einmal mehr den Zynismus des Vorgehens der russischen Armee, die nicht nur militärische, sondern auch zivile Ziele angreift und so Tausende von Menschen im Winter ohne Heizung zurücklässt.
Die Bewohner des Gebiets werden dringend gebeten, Ruhe zu bewahren und die Meldungen über die Wiederherstellung der Versorgungsleistungen zu verfolgen.

